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EASTCOAST September 2005

Drei Wochen on the Road! Von Melbourne aus fahren wir "inland" auf dem Hume Highway über Dubbo nach Brisbane. Nach rund zwei Tagen Fahrt haben wir die 1600 km zurückgelegt. Beim Frog Butress machen wir unseren ersten Kletterstopp. Die vielen Rissklettereien sind wunderschön, aber oft zu schwierig für uns "Greenhorns". Dort treffen wir auf Ian, welcher uns spontan zu sich nach Brisbane einlädt. Als pensionierter Backpacker kennt er die Freuden und Leiden der jungen W(eltenbummler). Wärend zwei Tagen leben wir in Brisbane, klettern am Kängurupoint direkt am Brisbane River, sonnen uns am (künstlich angelegten) Strand, und ziehen etwas durch die Strassen. Kängurupoint ist ein alter Steinbruch, welcher nun so etwas wie eine Outdoorkletterwand bildet. Klettern kann man dort bis ca. um 2 Uhr in der Nacht, dann stellt das Flutlicht ab.

Von Brisbane fahren wir weiter Richtung Norden bis Noosa. In diesem sehr touristischen Ferienort machen wir aber auch gleich wieder kehrt; zu hektisch für unseren Geschmack. Somit beginnt unsere Ostküstenfahrt Richtung Süden. Mit dem kleinen Wavefinder Surfguide machen wir uns auf die Suche nach den schönsten Stränden und Wellen. In Caloundra bleiben wir ein paar Tage. Auf dem Parkplatz vor einer Schule (direkt am Strand) richten wir uns gemütlich ein und beobachten das Treiben der vielen Hunde mit ihren Besitzern. Jeder Wauwau muss nämlich nach dem Gassi gehen noch geduscht werden. Dies führt zu Schlange stehen vor der Dusche.

Diesmal fahren wir an Brisbane vorbei, und weil alles unglaublich überbaut ist auch gleich noch an Surfers Paradise. Das Paradis besteht dort leider nur noch aus Hochhäusern und Hotelkomplexen. In Byron Bay sind wir zwar nicht die einzigen Touris aber die Stimmung und die Umgebung dort ist wesenlich freundlicher. Dank einheimischem Typ schlafen wir in unserem Auto auf dem Kirchenparkplatz, trotz Campingverbot in ganz Byron Bay ;-)

Dem Pacific Highway folgend fahren wir durch Coffs Harbour und Newcastle bis nach Sydney. In Manly, einem Vorort von Sydney finden wir eine Bleibe. Die Überfahrt mit der Fähre zum Sydney Harbour ist wunderschön. Das Opernhaus haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Da sie keinen Dresscode haben, entschliessen wir uns die Oper "Remeo und Julia" zu schauen. Ganz unauffällig gehts nicht mit Shorts und Flipflops ;-) zwischen den gut gekleideten Herrschaften. Sydneys Fischmarkt ist dann unser nächstes Ziel bevor wir Richtung Bluemountains fahren.

Am Mount French treffen wir auf Rick und Marion. Er als alter Bergsteiger lädt uns sofort ein zum gemeinsamen Klettern. Wir sind froh einen "Local" zu haben der uns etwas rumführen kann. Sweet Dreams, eine Kletterroute gegenüber den Three Sisters (Felsformation) bildet den Höhepunkt in den "Bluees". Rick und Marion werden wir im Januar nochmals in Nowra besuchen.

Auf dem Princes Highway durchqueren wir den Rest von New Southwales und gelangen entlang der Great Dividing Range wieder in unseren Heimstaat Victoria. In diesem untersten Teil werden wir im Neujahr ein paar Tage verbringen, bevor wir nochmals nach New Southwales fahren. Ebenfalls dann besuchen wir den Wilsons Promontory Nationalpark, welcher einzigartige Bushwalks in praktisch unberührter Landschaft bietet .

Pictures I , Pictures II

CAPE SCHANCK July 2005

Cape Schanck ist der südlichste Punkt der Mornigton Peninsula und etwa eine Autofahrstunde von Bonbeach entfernt.

Übers Wochendende sind wir bei Hony und Raol in einem Ferienhaus beim Cape zu Besuch. Bei Wein, Spiel (und Gesang) verbringen wir bei ihnen ein lustiges Wochenende. Beim Scrabble sind wir etwas hoffnungslos, aber auch Wörter wie "to, at, on, off" etc geben Punkte ;-) In Cape Schanck kommen wir so richtig auf den genuss von Vegemite (ausgesprochen "fetschimait"). Der Gesunde Aufstrich aus Hefeextrakt riecht etwas stark und ist gewöhungsbedüftig, mit viel Butter auf warmem Toast ist er aber echt yummy. Ach ja, Peanutbutter gibt es ja auch noch. Als Butterersatz ebenfalls sehr empfehlenswert. Schmeckt am besten mit Banenstücken oder halbierten Trauben auf, wie könnte es anders sein, warmem Toast.

Natürlich haben wir aber nicht nur gegessen und gespielt. Die ganze Gegend rundum den Leuchtturm ist sehr schön und bietet abwechslungsreiche Wanderungen der Küste entlang.

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MOUNT ARAPILES 10.-13.06. 2005

Seit unserem letzten Besuch beim Mount Arapiles sind fast zwei Monate vergangen. In der Zwischenzeit haben wir nun das nötige Material für das traditionelle Klettern gekauft und erste, selbständige Versuche in Camel's Hump gemacht.

Auf dem Campingplatz "The pine" treffen wir Jarrad, der sich dort für ein paar Wochen niedergelassen und richtig häuslich eingerichtet hat. Wir verbringen drei tolle Tage mit wunderschönen Klettereien, feinem Nachtessen und geniessen einmal mehr das Draussen sein. Sogar der verregnete Ausstieg aus unserer letzten Route hat seinen Reiz; die Stimmung am Abendhimmel nach dem Regen ist eindrücklich, die heisse Suppe auf dem Campingplatz schmeckt umso besser und unsere Wohnung ist noch tagelang mit feuchtem Klettermaterial dekoriert...

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CAMEL'S HUMP Mai 2005

Camel's Hump sind Kletterfelsen am Mt Macedon, etwa eine Autofahrstunde nordwestlich von Melbourne.

Für australische Verhältnisse ist das nahe, weshalb das Gebiet beliebtes Ziel für Tagesausflügler aus Melbourne ist. Auch wir verbrachten einen Tag hier, um uns vor unserer zweiten Reise zum weit entfernten Mt Arapiles im traditionellen Klettern zu üben. Wir übten Keile zu legen und Stände bauen; sammelten in einfachen Routen Erfahrungen und wurden vertrauter mit unserem neuen Material.

Bei der Routensuche treffen wir auf drei andere Kletterer. Einer entlarft uns bald als Schweizer...er kommt aus Aarau und ist mit zwei Australiern unterwegs. Nach dem Klettern verbringen wir einen gemütlichen Abend im Pub zusammen und schmieden bereits Pläne für ein weiteres Treffen.

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MOUNT ARAPILES 21.-24.04.2005

Rund 350km westlich von Melbourne ragen plötzlich Felsformationen aus der topfebenen Landschaft. Mount Arapiles ist ein weltbekanntes Klettergebiet. Es hat alles was ein Klettererherz begehrt; Boulderblöcke, Sportkletterrouten (mit Haken versehen) und unzählige Ein- und Mehrseillängenrouten (zum selber absichern).

An diesem verlängerten Wochenende sind wir durch Jarrad (oder gemäss This: Sensai Jarrad-San) in die Kunst des traditionellen Kletterns-dabei werden alle Zwischensicherungen und Sicherungsplätze mittels Keile, Schlingen etc. selber eingerichtet-eingeführt.

Bei strahlend schönem Wetter verbrachten wir jede Minute draussen; biwakierten auf dem Campingplatz "The Pine" praktisch am Fusse der Felswand, kletterten von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und schlugen uns die Bäuche voll unter dem Sternenzelt.

Fasziniert von der traditionellen Kletterei und den schönen Felsen freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten Besuch in Mount Arapiles.

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LYSTERFIELD PARK summer 05

 

In Inti steigst du auf dein Mountainbike und bist in 5 Minuten "up to Bleiki". Hier fährst du eine gute halbe Stunde mit dem Auto und wirst dann im Lysterfield Park mit einem Wirrwarr von abwechs-lungsreichen Biketracks belohnt. Über Stock und Stein gehts mal rauf, mal runter, mal slalomartig durch den Wald, mal pfeilgerade durch die Ebene.

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THE GRAMPIANS easter 05

Der Nationalpark "the Grampians" ist ca. drei Autofahrstunden von Melbourne entfernt. Mit einer Ausdehnung von 45 x 75km bietet er den vielfältigsten Pflanzen und Tieren Lebensraum und ist ein bekanntes Erholungs- und Ferienziel für Bushwalker und Kletterer. Über Ostern erkundeten auch wir die Ge-gend, blieben aber vor allem im Norden des Parks, beim Mount Zero. Dort ist Bushcamping erlaubt und wir übernachteten entweder im Auto oder auf einer Felsplatte unter dem Sternenhimmel und Vollmond.

Mangels Klettermaterial-Keile etc.-genossen wir das Bouldern (deutsch: Klettern in Absprunghöhe, idealerweise auf fette Bouldermatte; auf zwei dünne Termarestmätteli gehts auch;-) an den Boulderblöcken rund um Hollow Mountain.

Begeistert von den bizarren Felsstrukturen und der rotglühenden "Taipanwall" entschlossen wir uns, Material für das traditionelle Klettern zu besorgen.

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GREAT OCEAN ROAD summer 05

An unserem ersten verlängerten Wochenende-Labour Day sei Dank-zog es uns an die berühmte Great Ocean Road. Nach einem kurzen Shop-over in Torquay (Home von RipCurl, Billabong etc.) machten wir uns auf den Weg, entlang dieser einmaligen Küsten-strasse, Richtung zwölf Apostel. Unterwegs trafen wir die aktuelle Boogieboard Weltmeisterin beim täglichen WarmUp.

Zu den zwölf Aposteln schafften wir es an diesem Tag nicht mehr bei Tageslicht; wir verrechnet uns leider etwas in der Zeit, möchten aber die wunderschönen Wellen in Apollo Bay nicht missen-das war bis anhin unser bestes Surferlebnis.

Weit im Westen, in Warrnambool, trafen wir uns mit Cam, Sarah, Gana und Belinda auf dem Campingplatz und verbrachten mit ihnen die Zeit mit Sightseeing und Barbacue.

Wenn schon nicht bei Sonnenuntergang-er wäre toll gewesen-dann halt eben bei Sonnenaufgang; der mystische Morgennebel rund um die zwölf Apostel hat doch auch seinen Reiz...

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BEACH LIVE summer 05

Für uns das Tollste am Leben in Australien ist das Meer und der Strand! Daheim, fast vor der Haustüre, verbringen wir viel Zeit am Strand, und auch das Wasser ist warm genug zum Schwimmen. Zum Surfen müssen wir jedoch etwas weiter weg, der nächste Surf-beach ist eine gute halbe Stunde entfernt. Unser Favorit ist aber eindeutig Phillip Island; zwar etwas weiter entfernt, dafür wunderschön.

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